Zwei Festnahmen nach Mord an Nemzow
Eine Woche nach der Ermordung des russischen Oppositionspolitikers
Berlin. Eine Woche nach der Ermordung des russischen Oppositionspolitikers Boris Nemzow sind zwei Verdächtige festgenommen worden. Die beiden Verdächtigen seien am Samstag gefasst, Präsident Wladimir Putin sei informiert worden, gab der Leiter des Inlandsgeheimdiensts FSB, Nikolai Bortnikow, am Samstag im Fernsehen bekannt. Der 55-jährige frühere Vize-Ministerpräsident Nemzow war in der Nacht zum Samstag vergangener Woche in Sichtweite des Kremls im Zentrum Moskaus erschossen worden.
Putin hatte nach dem Mord eine Aufklärung des Verbrechens angekündigt, die russischen Behörden setzten für Hinweise auf die Täter eine Belohnung in Höhe von umgerechnet 43.000 Euro aus. Als mögliche Motive für den Mord nannten die Ermittler einen islamistischen oder nationalistischen Hintergrund. Agenturen/nd
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.