Werbung

Polen wollen Vattenfall zur Kasse bitten

  • Lesedauer: 1 Min.

Gubin. Zwei polnische Gemeinden im Lausitzer Grenzgebiet fordern von Vattenfall Schadenersatz für Bergbauschäden. Die Gemeinden Brody und Gubin wollen insgesamt rund 50 000 Euro, wie aus zwei Briefen an den schwedischen Staatskonzern hervorgeht, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegen. Beide Gemeinden bestätigten den Vorgang.

Den Schreiben zufolge seien den Gemeinden durch die nahe gelegene Braunkohleförderung in den Gruben Cottbus-Nord und Jänschwalde Zusatzkosten bei der Wasserversorgung entstanden. Es geht um einen erhöhten Eisengehalt in Gewässern und Folgen durch die Grundwasserabsenkung in den Gruben. Die Schadenersatz-Forderung bezieht sich auf die Jahre 2012 bis 2015.

Der schwedische Staatskonzern betreibt im zweitgrößten Braunkohlerevier Deutschlands in Brandenburg und Sachsen derzeit fünf Tagebaue und mehrere Braunkohlekraftwerke. Eigentlich will das Unternehmen die Sparte abstoßen, auch um sich stärker auf Erneuerbare Energie auszurichten. dpa/nd

- Anzeige -

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.