Filmstarts der Woche
Die Kinder des Fechters
Regie: Klaus Härö. Auf der Flucht vor Stalins Geheimpolizei versteckt sich der junge Fechter Endel als Sportlehrer in einem kleinen Küstenstädtchen in Estland. Nur langsam freundet er sich mit seinem Schicksal in der Provinz an. Er beginnt sich auf die Schüler einzulassen und verliebt sich in seine Kollegin Kadri. Zunehmend wird ihm klar, dass er für die Kinder viel mehr ist als nur ein Lehrer. In der schwierigen Nachkriegszeit wird er für viele Schüler zum Vaterersatz. Als die Kinder an einem Fecht-Wettbewerb in Leningrad teilnehmen wollen, muss Endel sich entscheiden: Soll er dem Wunsch der Schüler nachkommen und dabei riskieren, verhaftet zu werden, oder ihre Hoffnungen und Träume enttäuschen?
Der Junge und die Welt
Regie: Alê Abreu. Der brasilianische Zeichentrickfilm erzählt ohne die Hilfe von Dialogen die Geschichte eines kleinen Dorfjungen. Auf der Suche nach seinem Vater verlässt der Junge seine Heimat und entdeckt eine fantastische Welt, die von Tier-Maschinen und anderen merkwürdigen Kreaturen bevölkert ist. Eine träumerische Reise, die durch die Augen eines Kindes, die Probleme unserer modernen Welt aufzeigen möchte.
Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft
Regie: Sven Unterwaldt Jr. Der 11-jährige Felix (Oskar Keymer) weiß nicht, wie er die von allen gehasste Schuldirektorin Dr. Schmitt-Gössenwein (Anja Kling) auf die Größe von 15 Zentimetern »geschrumpft« hat. Ob es vielleicht etwas mit dem Geist des Schulgründers (Otto Waalkes) zu tun hat? Aber das Problem hat er nun am Hals, genauer gesagt im Rucksack. Denn da steckt sie nun, die kleine Direktorin, und schimpft immer noch. Gegen viele Widerstände muss Felix alles versuchen, um sie wieder auf ihre normale Größe zu bekommen. nd
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