Abitur im Nordosten soll künftig strenger bewertet werden
Schwerin. Das Abitur in Mecklenburg-Vorpommern soll künftig strenger bewertet werden. Bisher ist es nach Angaben aus dem Bildungsministerium möglich, in den Klausuren mit neun Prozent der geforderten Leistung ein »Mangelhaft« zu bekommen. Innerhalb der Kultusministerkonferenz sei jetzt eine Untergrenze von 20 Prozent im Gespräch, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Landesbildungsminister Mathias Brodkorb (SPD) am Dienstag in Schwerin. Hintergrund seien Bemühungen zur besseren Vergleichbarkeit des Abiturs in den Bundesländern. Dazu gehörten auch einheitliche Bewertungsmaßstäbe. Bislang ist es nach Angaben des Ministeriums nur in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin möglich, mit neun Prozent der geforderten Leistung ein »Mangelhaft« zu bekommen. dpa/nd
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.