Kirche setzt der Politik in Kongo ein Ultimatum

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Genf. In der politischen Krise in Kongo hat die katholische Kirche Regierung und Opposition ein Ultimatum gestellt. Beide Seiten sollten sich vor Weihnachten verständigen, wie der Forderung der Opposition nach Neuwahlen begegnet werden soll, sagte ein Bischof, der anonym bleiben wollte, am Donnerstag dem französischen Auslandssender RFI. Die Amtszeit von Präsident Joseph Kabila war am Montag abgelaufen. Er will aber weiter im Amt bleiben und erst im April 2018 Wahlen abhalten. Dagegen gibt es seit Wochen Proteste, die blutig niedergeschlagen werden. Die Bischofskonferenz vermittelt in dem Konflikt und unterstützt die Forderung der Opposition nach baldigen Neuwahlen. epd/nd

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