Grüne wollen Inklusion im Schulgesetz verankern

  • Lesedauer: 1 Min.

Potsdam. Die Landtagsfraktion der Grünen möchte die Inklusion, also den gemeinsamen Unterricht von Schülern mit und ohne Förderbedarf, im Schulgesetz verankert sehen. Über einen diesbezüglichen Antrag informierte die Abgeordnete Marie Luise von Halem am Dienstag. So soll ein Recht auf Inklusion per Gesetz verbrieft werden. »Die Eingliederung von Kindern mit Förderbedarf, sei es festgestellter sonderpädagogischer oder durch Hochbegabung oder Krankheit entstandener Förderbedarf, in den regulären Unterricht ist in der UN-Behindertenrechtskonvention festgeschrieben«, argumentierte von Halem. Sie begründete den Vorstoß so: Sie habe erfahren, dass Eltern von Schulen abgewiesen werden und dort den Rat bekommen, ihr Kind doch an einer Förderschule anzumelden. nd

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.