Mehr Geld für Arbeitsschutz

  • Katharina Schwirkus
  • Lesedauer: 1 Min.

»Jeder Arbeitsunfall ist einer zu viel. In der Regel können sie vermieden werden«, sagte Arbeitssenatorin Elke Breitenbach (LINKE) am Donnerstag bei der Vorstellung des Arbeitsschutzberichtes für das Jahr 2016. Nach den neuen Zahlen gehört Berlin zu den Bundesländern mit den wenigsten Arbeitsunfällen. So kamen im Jahr 2015 bundesweit 24,5 verunglückte Mitarbeiter auf 1000 Vollzeitarbeitende. In Berlin waren es nur 18,9. Was tödliche Arbeitsunfälle angeht, stieg die Zahl in Berlin von drei (2015) auf acht (2016).

Der rot-rot-grüne Senat sieht in seinem Entwurf des Haushaltsplans für 2018/2019 eine Aufstockung der Mittel des zuständigen Landesamtes für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit Berlin (LAGetSi) vor. Demnach sollen 2018 acht neue Mitarbeiter am LAGetSi eingestellt und zu Fachangestellten ausgebildet werden. »Das bedeutet einen Anstieg von zehn Prozent unserer Mitarbeiter und das hat es in der Geschichte des LAGetSi noch nicht gegeben«, sagte Robert Rath, der Direktor der Behörde. Derzeit liege das Durchschnittsalter der Mitarbeiter bei etwa 50 Jahren. Es sei daher wichtig, dass sich das LAGetSi um neues Personal kümmere.

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