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Sturm wirbelt die Region durcheinander

  • Lesedauer: 2 Min.

»Xavier« brachte den Bahnverkehr in der Hauptstadt zum Erliegen. Kurz nach 16.30 Uhr wurde der komplette Fern-, Regional- und S-Bahnverkehr in der Region eingestellt, wie die Bundespolizei mitteilte. Kurz nach 17 Uhr stoppte die BVG ihre Busse. Auch die beiden Flughäfen hatten wegen des Sturmtiefs vorübergehend die Abfertigung eingestellt. Passagiere in gelandeten Maschinen mussten aus Sicherheitsgründen vorübergehend in den Flugzeugen bleiben, zum Abflug bereit stehende Maschinen wurden sowohl in Tegel als auch in Schönefeld nicht mehr beladen.

Die Feuerwehr hatte am Nachmittag den Ausnahmezustand ausgerufen. Binnen einer halben Stunde gingen am Nachmittag rund 50 Notrufe ein, teilte die Behörde mit. »Wenn ein Mensch von einem Baum getroffen wird, muss eine Straßenblockierung durch einen abgefallenen Art erst mal warten«, sagte eine Sprecher.

Bis zum Mittag hatte sich der Sturm mit Dauerregen angekündigt. »Wir messen Windböen von 62 Stundenkilometern«, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdiensts (DWD) am Nachmittag.

Für Berlin wurden Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten um 85 Stundenkilometer und schwere Sturmböen zwischen 90 und 100 Stundenkilometern erwartet.

Wegen des Unwetters blieb die Internationale Gartenausstellung (IGA) in Marzahn geschlossen. »Die Schließung des IGA-Geländes dient der Sicherheit unserer Besucherinnen und Besucher«, teilten die Veranstalter mit. Auch Zoo und Tierpark hielten ihre Pforten ab 14 Uhr geschlossen. »Elefanten, Zebras und Giraffen (...) ziehen sich sicherheitshalber in ihre Stallungen zurück«, wurde mitgeteilt.

Auch der Funkturm auf dem Messegelände in Charlottenburg schloss seine Türen für Besucher. »Bei starkem Wind kann der Turm bis zu 40 Zentimeter in alle Richtungen schwanken«, sagte ein Sprecher. dpa/nd

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