Unten links

  • Lesedauer: 1 Min.

Sonntagabend verkündete die SPD, dass die lange erwarteten Ergebnisse einer parteiinternen Expertenkommission, die die verheerenden Wahlniederlagen der vergangenen Jahre gründlich analysiert habe, nun endlich vorlägen. »Wir haben herausbekommen, dass wir so erfolglos sind, weil wir jahrzehntelang CDU-Politik gemacht haben«, sagte Andrea Nahles reuevoll und dabei auf die Knie fallend. »Im Prinzip kann man sagen: Wir haben nur Scheiße gebaut, den Sozialstaat zerstört, die Menschen in die Armut getrieben und praktisch nichts gemerkt. Wir sollten uns schämen«, so Nahles weiter unter Tränen. »Wir appellieren dringend an die noch verbliebenen SPD-Wählerinnen und -Wähler: Lasst auch ihr endlich ab von eurem Tun!« Gerhard Schröder soll sein gesamtes Vermögen einer kommunistischen Organisation gespendet haben. Augenzeugen berichteten auch von exzessiven öffentlichen Selbstgeißelungen anderer ehemaliger und gegenwärtiger Parteifunktionäre. tbl

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.

- Anzeige -
- Anzeige -