Linke fordert: Keine Nullrunden bei Renten

Fraktionschef Dietmar Bartsch: Lage der Rentner darf sich nicht weiter verschlechtern

  • Lesedauer: 1 Min.

Berlin. Die Linkspartei plädiert dafür, eine durch die Corona-Krise bedingte Nullrunde bei den Renten im kommenden Jahr zu verhindern. Die Krise dürfe nicht dazu führen, »dass sich die Situation für Rentnerinnen und Rentner verschlechtert«, sagte Fraktionschef Dietmar Bartsch den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). Schon heute liege jede zweite gesetzliche Rente unter 1000 Euro netto.

Die Deutsche Rentenversicherung geht den Funke-Blättern zufolge wegen der aktuellen Rezession davon aus, dass im kommenden Jahr eine Steigerung der Bezüge im Westen Deutschlands komplett ausfallen wird. Im Osten kann es demnach voraussichtlich ein kleines Plus von 0,7 Prozent geben. Die Rentenerhöhung bemisst sich jeweils an der konjunkturellen Entwicklung des Vorjahrs. Anfang Juli waren die Renten im Westen um 3,45 Prozent und im Osten um 4,2 Prozent gestiegen. AFP/nd

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