Füchse holen ersten Sieg an der Börde
29:25-Sieg in Magdeburg
Nach dem ersten Sieg der Füchse Berlin in der Magdeburger Bördelandhalle hat Trainer Dagur Sigurdsson den Berliner Handballfans nun auch den ersten Heimsieg der Bundesliga-Saison versprochen. »In der kommenden Woche werden wir uns ganz auf Hannover-Burgdorf konzentrieren und wollen gewinnen«, meinte der Isländer nach dem 29:25 (13:17)-Erfolg gegen den SC Magdeburg. »Die Jungs haben sich in Magdeburg den Sieg verdient, jetzt verdienen auch die Fans den ersten Sieg in eigener Halle«, sagte Sigurdsson.
Die Füchse konnten bisher nur einmal, am 24. Februar 2008, den bislang oft übermächtigen Rivalen aus Magdeburg bezwingen, damals aber in eigener Halle. Mit dem zweiten Saisonsieg und nun 4:6 Punkten liegen die Füchse auf Tabellenplatz zehn, die Magdeburger rutschten auf Rang 15 ab.
Für den Berliner Erfolg im »Ostderby« vor 4800 Zuschauern sorgte vor allem der Norweger Kjetil Strand, der mit neun Treffern großen Anteil an der Aufholjagd in Hälfte zwei hatte. Beim 13:17 zur Pause hatte es noch nach einer Niederlage der Füchse ausgesehen. »Wir haben dann Druck aufgebaut und Magdeburg hat zurückgezogen«, lobte Berlins Trainer Sigurdsson sein kämpferisch besseres Team. dpa/ND
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.