Eigene deutsche Tests für bessere PISA-Noten

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Berlin (dpa/ND). Deutschland macht bei der weltweiten PISA-Schulleistungsstudie weiter mit – ändert aber seine umfangreichen nationalen Begleituntersuchungen. Dazu schlossen Bundesbildungsministerium und Kultusministerkonferenz (KMK) am Montag in Berlin einen Verbund mit drei Forschungseinrichtungen. Dies sind die Technische Universität München, das Institut für Internationale Pädagogische Forschung in Frankfurt am Main sowie das Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften in Kiel.

Bereits bei dem für Mitte Juni angekündigten Bundesländer- Leistungsvergleich werden erstmals die erheblichen Änderungen im Vergleich zu früheren deutschen PISA-Auswertungen deutlich werden. Grundlage für den Bundesländer-Vergleich sind nicht mehr wie früher die internationalen PISA-Aufgaben, sondern eigene deutsche Tests, die aus den nationalen Bildungsstandards entwickelt wurden. Sie beschreiben, was ein Schüler am Ende einer bestimmten Jahrgangsstufe im jeweiligen Fach können muss.

Die Länder-Vereinbarung über die bundesweiten Bildungsstandards war eine Konsequenz der Kultusminister über das miserable deutsche PISA-Abschneiden beim ersten Test im Jahr 2000.

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