Hegemann-Werften: Kredite sicher
Geschäftsführer: Planungssicherheit für vier Jahre
Wolgast/Stralsund (dpa/ND). Der Weg für den Bau neuer Schiffe auf den Hegemann-Werften ist frei. Die Verhandlungen mit den Banken über Bauzeitfinanzierungen neuer Aufträge seien abgeschlossen, teilte die Geschäftsführung am Dienstag mit. Mit der NordLB und der KfW-IPEX-Bank seien Kreditverträge über ein Gesamtvolumen von bis zu 326 Millionen Euro abgeschlossen worden. Damit habe man Finanzierungssicherheit für die nächsten vier Jahre, so Geschäftsführer Dieter Brammertz.
Die Hegemann-Gruppe mit rund 1800 Mitarbeitern verfügt nach Angaben von Mai über 17 Bauaufträge, darunter zwei Fähren für die Scandlines-Reederei, sechs Spezialschiffe sowie mehrere Marineaufträge. Die Kredite versetzten die Werften in eine gute Position, um diese Aufträge abzuarbeiten, so Brammertz.
Der Betriebsrat der Peene-Werft, Carsten Frick, reagierte erleichtert: »Jetzt müssen den Kreditzusagen weitere Aufträge folgen.« Die bisher akquirierten reichten nicht aus, die Belegschaft komplett in Beschäftigung zu bringen. Noch immer sei Kurzarbeit angesagt.
Laut dem CDU-Bundestagsabgeordneten Eckhardt Rehberg haben die Werften zudem eine Fusion vollzogen. Eine Bestätigung gab es bisher nicht.
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.