Krupp wird aufhören

Eishockey: DEB gewinnt Deutschland-Cup

  • Lesedauer: 2 Min.

Deutschlands Eishockey-Team setzt seinen Höhenflug ungebremst fort, verliert aber in Bundestrainer Uwe Krupp den Macher des WM-Märchens 2010. Zur kommenden Saison steigt Krupp bei seinem kriselnden Ex-Klub Kölner Haie als Teammanager ein. »Ich werde meinen Vertrag beim DEB bis Saisonende zu 100 Prozent erfüllen. Danach freue ich mich auf die neue Herausforderung in Köln«, teilte Krupp nach einer Präsidiumssitzung des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) mit. Kurz zuvor hatte er die Nationalmannschaft zur Titelverteidigung beim Deutschland-Cup in München geführt.

Der von den Kölnern angestrebte sofortige Wechsel scheiterte am Veto des DEB, der auf eine Erfüllung von Krupps Vertrag bis zur WM in der Slowakei im kommenden Mai pochte. »Eine Doppelfunktion ist nicht vorgesehen«, hatte Verbands-Generalsekretär Franz Reindl während des Deutschland-Cups immer wieder verkündet.

In München beeindruckte die personell angeschlagene deutsche Auswahl wieder einmal und ließ auf eine erfolgreiche Zukunft hoffen. Verantwortlich dafür ist Krupp (Foto: dpa), der in fünf Jahren ein Team geformt und Nachwuchsspieler aufgebaut hat, die im Mai mit Platz vier bei der Heim-WM einen unerwarteten Erfolg feierten.

»Uwe Krupp hat sich in den letzten Jahren für das deutsche Eishockey unvergleichbar verdient gemacht«, reagierte DEB-Präsident Uwe Harnos nach dem entscheidenden 2:1 über die Schweiz. Wer Krupps Nachfolger wird, ist noch unklar. dpa/ND

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.