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Tarifverhandlungen im Einzelhandel

Arbeitgeber im Nordosten wollen Angebot machen

  • Lesedauer: 1 Min.

Rostock (dpa/ND). Die Tarifverhandlungen im Einzelhandel Mecklenburg-Vorpommerns gehen am Freitag in Rostock in die zweite Runde. Wie der Geschäftsführer des Einzelhandelsverbands, Heinz Kopp, am Donnerstag sagte, werden die Arbeitgeber ein Angebot vorlegen. Details nannte er nicht. Im Nordost-Einzelhandel arbeiten rund 44 000 Beschäftigte, 30 000 davon in tarifgebundenen Betrieben.

Ver.di-Verhandlungsführerin Cornelia Töpfer hatte nach der ersten Runde Mitte Juli gesagt, dass sich eine Einigung abzeichne, die sich am Abschluss für Baden-Württemberg orientiere. Im Südwesten war für das erste Jahr der Vertragslaufzeit ein Gehaltsplus von drei und für das zweite von weiteren zwei Prozent vereinbart worden.

Ver.di war mit den Forderungen nach einem Einkommensplus von mindestens 120 Euro monatlich in die Verhandlungen gegangen, Auszubildende sollten 60 Euro mehr im Monat erhalten. Zudem sollte vertraglich die Leiharbeit begrenzt werden und die Arbeitnehmer generell 36 Werktage Urlaub haben.

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