Mit Latschen und Spuk
Vier Viertligisten wollen Große ärgern
Mit Fanaktionen und Aberglauben wollen die vier Viertligisten Eintracht Trier, Holstein Kiel, Rot-Weiss Essen und RB Leipzig den Favoriten im DFB-Pokal ein Bein stellen. Die Leipziger verteilten vor dem heutigen Duell in der Stadt 5000 »offizielle Augsburger Pokal-Schlappen«. Damit den Fans in Badelatschen nicht kalt wird, wollen die Spieler »nochmal so ein Spektakel abliefern wie gegen Wolfsburg - hoffentlich mit dem gleichen Ausgang«, sagte Kapitän Daniel Frahn, der beim 3:2 in Runde eins alle Treffer erzielt hatte.
Auf unheimliche Unterstützung gegen den MSV Duisburg hofft Holstein Kiel, denn um die 100 Jahre alten Mauern des Stadions, soll vor besonderen Duellen der Holstein-Geist spuken. »Wir wollen uns aber nicht nur auf fremde Mächte verlassen«, sagte Kiels Trainer Thorsten Gutzeit. Auf ein gutes geografisches Omen setzt Eintracht Trier. Nach St. Pauli (2:1) soll nun der HSV dran glauben. Rot-Weiss Essen setzt gegen Hertha BSC auf die gleiche Logik: In Runde eins warf man den 1. FC Union Berlin 4:3 i. E. raus. SID
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.