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Potsdam wieder an der Spitze

Dank Nagasato gewinnen Turbines Fußballerinnen 2:0 in Bad Neuenahr

  • Lesedauer: 2 Min.
Nationalspielerinnen unter sich: Turbine Potsdams Bianca Schmidt (r.) stellt sich Célia Okoyino da Mbabi in den Weg.
Nationalspielerinnen unter sich: Turbine Potsdams Bianca Schmidt (r.) stellt sich Célia Okoyino da Mbabi in den Weg.

Die Fußballerinnen von Turbine Potsdam sind an die Tabellenspitze der Bundesliga zurückgekehrt. Dank eines hart erkämpften 2:0 (1:0)-Sieges im Nachholspiel beim SC Bad Neuenahr eroberte die Mannschaft von Trainer Bernd Schröder am Mittwoch Rang eins vom VfL Wolfsburg zurück. Mit einem Doppelpack in der 20. und 67. Minute sorgte die japanische Weltmeisterin Yuki Nagasato jeweils nach Vorarbeit von Patricia Hanebeck für den Erfolg. Titelverteidiger Turbine führt nun mit einem Zähler Vorsprung auf Wolfsburg und zwei auf den FCR Duisburg.

Die Partie des 18. Spieltags war wegen des Halbfinalrückspiels der Brandenburgerinnen in der Champions League verlegt worden. In einem ausgeglichenen Match sahen sich die Gäste aus Potsdam vor rund 300 Zuschauern über die gesamte Spielzeit hinweg heftiger Gegenwehr vom Tabellenachten ausgesetzt. Bei einigen Chancen reagierte Potsdams Torhüterin Alyssa Naeher glänzend. Im Angriff unterstrich Nagasato zweimal ihre Cleverness.

In der 11. Spielminute parierte die US-amerikanische Schlussfrau der Potsdamerinnen sogar einen Foulelfmeter von Bad Neuenahrs Nationalspielerin Célia Okoyino da Mbabi. Babett Peter hatte zuvor die Neuseeländerin Sarah Gregorius von den Beinen geholt. Wenige Minuten später ging dann der Meister in Führung. Nach einer halben Stunde prallte Mbabis Kopfball an die Querlatte.

Am Sonntag kommt es in Potsdam zum Duell mit Pokalsieger 1. FFC Frankfurt, zwei Wochen später zum womöglich titelentscheidenden Match in Duisburg. Parallel werden auch Frankfurt und Wolfsburg aufeinander treffen. Diese ersten vier Teams der Tabelle trennen lediglich vier Punkte. Die Konstellation verspricht den spannendsten Meisterschaftskampf seit Jahren in der Frauen-Bundesliga. nd/dpa/SID

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