Vorsitzende von Attac Frankreich betont die Bedeutung der sozialen Bewegungen

„nd"-Interview mit Aurélie Trouvé über den Politikwechsel im Ursprungsland der Organisation

  • Katja Herzberg
  • Lesedauer: 1 Min.
Attac Frankreich will gegenüber Präsident François Hollande als starke soziale Bewegung auftreten. Das erklärte die Co-Vorsitzende Aurélie Trouvé im „nd"-Interview. In dem Gespräch über die aktuellen Herausforderungen für die globalisierungskritische Organisation nannte die 32-jährigen Ökonomin und Hochschuldozentin zuvorderst die in Frankreich noch ausstehende Ratifizierung des Fiskalpakts. „Das nächste Jahr wird schrecklich werden, wenn es in Frankreich und anderen Ländern keine starken sozialen Bewegungen gibt", warnt Trouvé vor der mit dem Fiskalpakt verbundenen Kürzungspolitik. Die Stärkung linker Parteien, insbesondere durch die neue Linksfront, durch die Wahlen im Frühjahr begrüßt Trouvé. Attac werde aber seine Autonomie nicht aufgeben: „Unsere Aufgabe ist, alle Parteien zu beeinflussen."

Das ganze Interview: »Regierungswechsel allein ändern nichts«
Attac Frankreich will gegenüber Präsident Hollande als starke soziale Bewegung auftreten



Kombi-Abo. Mobil, kritisch und mit Links informiert: neues deutschland als e-Paper - und am Wochenende im Briefkasten!

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.