- Brandenburg
- RAINER FUNKE
Mordauftrag aus Eifersucht
(dpa). Vor dem Moabiter Schwurgericht begann gestern ein Prozeß um einen Auftragsmord aus Eifersucht. Ein 45jähriger Bauunternehmer aus Ost-Berlin soll einen Skin angeheuert haben, den Liebhaber seiner Frau, einen polnischen Geschäftsfreund, umzubringen. Der Angeklagte bestritt, zum Töten angestiftet zu haben. Nach seiner Version sollte der Pole lediglich „einen Denkzettel mit dem Baseballschläger“ bekommen. Jetzt sei er heilfroh, daß nichts dergleichen passiert sei. Der Skinhead bestätigte die Anklage. Er und ein Kumpel hätten dafür 200 Mark bekommen. Ein Grundstück für Wehrsportübungen sei ihnen in Aussicht gestellt worden.
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.