Die No-Names aus Potsdam

Bernd Schröder: Arsenal unterschätzt uns

  • Lesedauer: 2 Min.

Mit einer konzentrierten Mannschaftsleistung wollen die Fußballerinnen von Turbine Potsdam heute im Achtelfinalhinspiel in London den Grundstock für das Weiterkommen in der Champions League legen. Der deutsche Meister trifft in dort auf Arsenal LFC. »Einen Ein-, Zweitorerückstand können wir Zuhause im Rückspiel locker aufholen«, sagte Trainer Bernd Schröder.

Natürlich soll sich sein Team bei Arsenal aber nicht verstecken. »Wir wollen, unser gewohntes Offensivspiel aufziehen«, versprach der 70-Jährige, obwohl Turbine weiter auf Topstürmerin Genoveva Anonma verzichten muss. »Das ist für uns ein Riesennachteil.« Es nütze aber nichts zu jammern. Schröder steht zu seiner Entscheidung, Anonma für den Afrika-Cup in ihrer Heimat Äquatorialguinea freizustellen.

»Ich habe das Gefühl, dass uns Arsenal unterschätzt«, sagte er. Wie er aus England gehört habe, würde sich London als die stärkere Mannschaft einschätzen, »weil wir keine aktuellen deutschen Nationalspielerinnen mehr in unseren Reihen haben« und Arsenal gut in die Meisterschaft gestartet ist. »Wer den deutschen Meister unterschätzt, ist schlecht beraten«, betonte Schröder. »Unsere angeblichen No-Names werden die schon kennenlernen.« dpa

Fußball: Champions League, Frauen

Achtelfinale, Hinspiele

Krasnogorsk - Lyon n.Red.

Hjørring - Göteborg n.Red.

Malmö - Verona n.Red.

Stabæk - Juvisy n.Red.

Sassari - Cluj n.Red.

Prag - Rossijanka heute 14.00

Arsenal - Potsdam 15.00

Wolfsburg - Oslo 17.00

Rückspiele: 7. und 8. November

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