Union verpasst den Sieg

Starken Berlinern gelingt gegen Ingolstadt nur ein 3:3

  • Matthias Koch
  • Lesedauer: 2 Min.
Trotz einer 2:0 Führung gegen Zweitliga-Spitzenreiter FC Ingolstadt kann das Team von Trainer Norbert Düwel nicht gewinnen.

Einen Punkt beim Spitzenreiter erobert, den möglichen Auswärts-Dreier aber kurz vor dem Ende aus der Hand gegeben: Den 1. FC Union Berlin kann ein 3:3 (2:2) beim souveränen Zweitliga-Führenden FC Ingolstadt 04 nicht glücklich machen. In der Nachspielzeit holte der gerade eingewechselte Ex-Herthaner Andre Mijatovic mit seinem Kopfball zum Ausgleich die »Eisernen« von Wolke sieben. »Das ist eine gefühlte Niederlage. Wieder einmal bekommen wir ein Standardtor in der Schlussminute. Das kann nicht sein«, erklärte Union-Stürmer Sebastian Polter nach der Sonntags-Partie. Nach 13 Spieltagen bleibt Union mit 14 Punkten auf Tabellenplatz 13.

Die Köpenicker legten einen couragierten Auswärtsauftritt hin und gingen schon nach 18 Minuten durch Benjamin Köhler mit einem Foulelfmeter in Führung. Christopher Quiring legte nach einem schulbuchmäßigen Konter der Berliner zum 2:0 nach (21.). Und in der zweiten Halbzeit schaffte Polter mit seinem fünften Saisontor noch einmal die Führung (79.). »Wir hätten gern gewonnen und das hätten wir auch schaffen können«, haderte Polter.

Nach einer Attacke des Ex-Cottbusers Konstantin Engel an Quiring hatte Union einen Elfmeter bekommen, den Köhler verwandelte. Aus einer kompakten Defensive setzen die Gäste immer wieder Nadelstiche. So schickte Kapitän Damir Kreilach mit einem Pass weit aus der eigenen Hälfte Quiring auf den Weg, der die Torchance eiskalt nutzte. Allerdings glich der Tabellenführer durch einen misslungenen Abwehrversuch von Michael Parensen (Eigentor) und einen Treffer von Marvin Matip noch vor der Halbzeit aus. dpa/nd

Werde Mitglied der nd.Genossenschaft!
Seit dem 1. Januar 2022 wird das »nd« als unabhängige linke Zeitung herausgeben, welche der Belegschaft und den Leser*innen gehört. Sei dabei und unterstütze als Genossenschaftsmitglied Medienvielfalt und sichtbare linke Positionen. Jetzt die Beitrittserklärung ausfüllen.
Mehr Infos auf www.dasnd.de/genossenschaft
- Anzeige -

Das »nd« bleibt gefährdet

Mit deiner Hilfe hat sich das »nd« zukunftsfähig aufgestellt. Dafür sagen wir danke. Und trotzdem haben wir schlechte Nachrichten. In Zeiten wie diesen bleibt eine linke Zeitung wie unsere gefährdet. Auch wenn die wirtschaftliche Entwicklung nach oben zeigt, besteht eine niedrige, sechsstellige Lücke zum Jahresende. Dein Beitrag ermöglicht uns zu recherchieren, zu schreiben und zu publizieren. Zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit deiner Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Sei Teil der solidarischen Finanzierung und unterstütze das »nd« mit einem Beitrag deiner Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.