Leipzig enteilt der Konkurrenz

RasenBallsport siegt zum Auftakt gegen Braunschweig, Freiburg verliert

  • Anne Grimm, Leipzig
  • Lesedauer: 2 Min.

Mit der Dominanz eines Tabellenführers hat RasenBallsport Leipzig den Zweitligafünften Eintracht Braunschweig am Sonntag im heimischen Stadion mit 2:0 (2:0) in die Schranken gewiesen. Gleichzeitig nutzte der Aufstiegsaspirant den Patzer des Tabellenzweiten SC Freiburg und baute seinen Vorsprung an der Spitze auf sechs Punkte aus. Der schwedische Nationalspieler Emil Forsberg (24.) brachte RB in Führung. Vor 28 112 Zuschauern erhöhte Marvin Compper (30.) mit seinem ersten Saisontor zum 2:0. »Wir sind happy, dass wir zu Null gewonnen haben«, meinte der Torschütze.

In der Startaufstellung der Leipziger gab es keine Überraschungen. Linksverteidiger Anthony Jung ersetzte den verletzten Marcel Halstenberg. In der Innenverteidigung entschied sich Trainer Ralf Rangnick für den erfahrenen Compper. Obwohl Braunschweig die beste Defensive der Liga besitzt und sich mit einer Fünferkette gegen die Leipziger aufstellte, fand der Gastgeber von Beginn an mit hohem Tempo und variantenreichem Offensivspiel Mittel gegen das Bollwerk. Vor allem am Ende der ersten Halbzeit ließ der Favorit zahlreiche Chancen zu einem höheren Ergebnis ungenutzt. »Die hatten Glück, dass wir nicht 4:0 oder 5:0 geführt haben«, meinte Stürmer Yussuf Poulsen.

Ab der 20. Minute fabrizierten die Gastgeber Großchancen im Minutentakt, nutzten immer wieder die Schnittstellen und wurden kurz darauf belohnt. Nach einer Ecke von Dominik Kaiser ließ Poulsen den Ball passieren, Forsberg zog mit einem strammen Schuss zur Führung ab. Diese Variante hatten die Leipziger erst zwei Tage zuvor einstudiert.

Auch das 2:0 fiel nach einem Standard. Bei einem Freistoß von Jung stand Braunschweigs Keeper Rafal Gikiewicz zu weit vor dem Tor und kam nur noch mit den Fingerspitzen an den Ball. Compper staubte aus kurzer Distanz ins leere Tor ab. »Ich bin happy, dass er den Ball nicht festhält und ich stand«, sagte der Verteidiger. Die Gäste hatten vor dem Pausenpfiff die Chance zum Anschlusstreffer: Jan Hochscheidt lenkte den Ball knapp über die Latte.

Nach der Pause sorgte Eintracht Braunschweig zunächst mit zwei hochkarätigen Chancen für Aufsehen. Aber die Leipziger übernahmen daraufhin gleich wieder die Initiative, ließen jedoch den Offensivdruck der ersten Halbzeit vermissen. In der Schlussphase brachte Rangnick Nils Quaschner für den engagierten und auffälligen, aber glücklosen Poulsen. dpa/nd

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