Immobilien-Übernahme wohl gescheitert
Bochum. Der Immobilienkonzern Vonovia hat sich im Übernahmekampf um seinen kleineren Konkurrenten Deutsche Wohnen wohl nicht durchsetzen können. Die Mindestannahmequote von 50 Prozent für die Milliardenofferte sei nach vorläufigem Stand nicht erreicht worden, teilte der DAX-Konzern mit. Die Annahmequote habe rund 30,4 Prozent betragen. Der Vorstand der Deutschen Wohnen hatte die Übernahmeofferte als feindlich eingestuft und sich dagegen gewehrt. Bei einem Erfolg von Vonovia hätte ein Immobilienriese mit über 510 000 Wohnungen entstehen können. Der Präsident des Deutschen Mieterbundes, Lukas Siebenkotten, begrüßte das Scheitern: »Die Gefahr einer übergroßen Marktmacht ist vorerst abgewendet«. Der Verband forderte beide Unternehmen auf, in Neubauten zu investieren und Altbestände sozialverträglich zu modernisieren. dpa/nd
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