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Telekom funkt nicht dazwischen

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München. Der Streit um eine Mobilfunkanlage auf Deutschlands höchstem Berg ist beigelegt: Telekom und Zugspitzbahn haben sich kurz vor einem Prozess außergerichtlich geeinigt. Die für diesen Donnerstag geplante Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht in München findet daher nicht statt. Die Telekom zog ihre Klage gegen den Freistaat Bayern als Genehmigungsinstanz für eine neue Seilbahn auf die Zugspitze zurück. Dem Weiterbau der Kabinenbahn zum Gipfel in 2962 Metern Höhe steht somit nichts mehr im Wege. Sowohl die Telekom als auch die Zugspitzbahn bestätigten am Mittwoch, dass eine außergerichtliche Einigung erzielt worden sei. Zum Inhalt der Übereinkunft teilten beide Unternehmen aber nichts mit. Möglich ist, dass die Zugspitzbahn sich an den Kosten einer Verlagerung der Mobilfunkanlagen beteiligt.

Die Telekom hatte die vom Landratsamt in Garmisch-Partenkirchen erteilte Genehmigung für die bereits im Bau befindliche Seilbahn auf den 2962 Meter hohen Berg angefochten. Die Telekom befürchtete, dass die Bergstation die Funktionsfähigkeit ihrer Antennen beeinträchtigen könnte. Die neue Seilbahn soll Ende 2017 in Betrieb gehen. dpa/nd Foto: dpa/Angelika Warmuth

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