Unwetter fordern Todesopfer
Schwere Schäden nach Fluten im Süden Deutschlands
Schwäbisch Gmünd. Bei schweren Unwettern und verheerenden Überschwemmungen sind in Süddeutschland vier Menschen ums Leben gekommen. Am Montag bedeckten Geröll und Schlamm viele Straßen, Keller mussten leer gepumpt, Böschungen gesichert werden. Tausende Helfer waren auch nach der Gewitternacht im Einsatz.
Die Gewittergefahr durch das Tief »Elvira« schwächte sich am Montag ab. In Nordrhein-Westfalen wurden bei Unwettern aber reihenweise Unterführungen und Keller überflutet. Blitzeinschläge in Stellwerke und Oberleitungen störten am Morgen den Bahnverkehr. In Bottrop musste die Generalprobe für die Open-Air-Aufführung einer Wagner-Oper abgesagt werden. In Bochum war nach einem Blitzeinschlag die Notrufnummer 110 mehr als drei Stunden außer Betrieb.
Das Tief »Elvira« hatte seit dem Wochenende Gewitter, Regen und Wind nach Mitteleuropa gebracht. Am Montag verlagerten sich die Gewitter nach Westen und nach Norden. dpa/nd Seite 20
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