Netzentgelte sollen sinken

  • Lesedauer: 1 Min.

Bonn. Deutschlands Netzbetreiber sollen weniger Geld für den Ausbau und Betrieb der Strom- und Gasnetze bekommen. Die garantierten Zinssätze auf das Eigenkapital für neue Stromleitungen werden von bisher 9,05 Prozent auf 6,91 Prozent gesenkt, teilte die Bundesnetzagentur am Mittwoch mit. Bei bestehenden Anlagen verringere sich der Zinssatz von 7,14 auf 5,12 Prozent vor Körperschaftsteuer. Dies spiegele das geringe Zinsniveau an den Kapitalmärkten wider, erklärte die Behörde. Die Kosten für Netzausbau und -betrieb zahlen Stromkunden über die Netzentgelte. In Kraft treten die neuen Sätze 2018 für Gas und 2019 für Strom. Eine deutliche Entlastung des Strompreises ist nach Einschätzung von Fachleuten eher nicht zu erwarten. dpa/nd

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.