Streit um ehemaligen Stasi-Kinosaal beigelegt

  • Lesedauer: 1 Min.

Leipzig. Der Streit zwischen der Gedenkstätte in der früheren Stasi-Zentrale im sächsischen Leipzig und der Stadt um den ehemaligen Kinosaal der Stasi ist beigelegt. Beide Seiten einigten sich darauf, dass die Gedenkstätte ihre Ausstellung »Leipzig auf dem Weg zur Friedlichen Revolution« zunächst weiter dort zeigen darf. Später soll sie vorübergehend in einer abgespeckten Variante an anderer Stelle gezeigt werden. Auslöser für den Streit war, dass die Gedenkstätte ihre Ausstellung seit 2009 in dem Kinosaal zeigte. Dem stand die vertragliche Regelung entgegen, wonach auch das Schulmuseum der Stadt Anspruch auf Nutzung des Saals hatte. Im Ergebnis muss nun eine vom Schulmuseum geplante Wanderausstellung zu einem anderen Zeitpunkt oder an anderen Ort stattfinden. dpa/nd

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.