ELN rückt in frühere FARC-Zonen ein

  • Lesedauer: 1 Min.

Bogotá. Nach dem Friedensschluss zwischen Kolumbiens Regierung und den FARC-Rebellen warnen Behörden vor einer Machtausweitung einer anderen Guerilla-Organisation. Es gebe ausreichend Belege, dass die Guerilla-Gruppe ELN Gebiete besetze, die die FARC nach ihrer Entwaffnung verlassen habe, sagte der kolumbianische Generalstaatsanwalt Néstor Martínez der Zeitung »El Espectador« am Dienstag. Die Regierung werde ein strenges Sicherheitsprogramm in diesen Zonen auflegen, um zu verhindern, dass die Rebellen sich niederlassen, versicherte der Chef der Regierungsdelegation zu den FARC-Friedensverhandlungen, Humberto de la Calle. dpa/nd

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.