Katholiken in Albanien seliggesprochen
Tirana. Der Vatikan hat 38 katholische Geistliche und Nonnen in Albanien seliggesprochen, die zu sozialistischen Zeiten wegen ihres Glaubens gefoltert und ermordet worden sein sollen. Tausende Gläubige nahmen am Samstag in Shkodra im Norden des Landes an der Zeremonie teil. Die Heilige Messe wurde von Kardinal Angelo Amato als dem Abgesandten von Papst Franziskus gefeiert. Seit den 60er Jahren bezeichnete sich das Land als ersten atheistischen Staat, nachdem jede Religionsausübung verboten worden war. Heute sind in dem überwiegend muslimischen Land etwa zehn Prozent der drei Millionen Einwohner katholisch. dpa/nd
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.