Studie: Thüringen tut am meisten für nachhaltigen Verkehr
Berlin. Thüringen kümmert sich unter den Bundesländern nach einer Auswertung von Verbänden am meisten um nachhaltigen Verkehr. Darauf folgen Berlin und Rheinland-Pfalz. Ganz unten in der Rangliste stehen Brandenburg, Bayern und Hamburg. Die Allianz pro Schiene, der Umweltverband BUND und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat haben am Mittwoch in Berlin ihren »Bundesländerindex Mobilität und Umwelt« vorgestellt. Die Untersuchung bewertet Verkehrssicherheit, Lärmminderung, Flächenverbrauch, Klimaschutz und Luftqualität. Spitzenreiter Thüringen hat demnach etwa Landesziele für Luftqualität, am wenigsten Feinstaub in den Städten - dafür einen stark gestiegenen Flächenverbrauch. Die Studie zeige insgesamt große Defizite, hieß es von der Allianz pro Schiene. CO2-Ausstoß und Flächenverbrauch pro Kopf sowie die Zahl der Schwerverletzten im Verkehr seien seit Jahren gestiegen. Das seien alles Entwicklungen, die in die falsche Richtung gehen. Der Bund könne seine ehrgeizigen Ziele nicht ohne Hilfe der Länder erreichen. dpa/nd
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.