Medizinische Versorgung für Illegalisierte
Jena. Krank und ohne Ausweis in Deutschland: Der Verein »Anonymer Krankenschein« Jena setzt sich dafür ein, dass Menschen ohne Krankenversicherung oder solche, die aus Angst vor Abschiebung keinen Arzt aufsuchen, medizinische Hilfe bekommen. Zum Start des Modellprojektes übergab Thüringens Sozialministerin Heike Werner (LINKE) am Montag 230 000 Euro Fördermittel an den Verein. Ziel sei eine flächendeckende medizinische Versorgung dieser Menschen unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus, sagte Werner. dpa/nd
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