Werbung

Was sollte ich dabei beachten?

Leserfrage zum Lebenslauf

  • Lesedauer: 2 Min.

Dem Lebenslauf kommt bei einer Bewerbung besonderes Gewicht zu. Erfahrungsgemäß checken 75 Prozent der Personaler als erstes den Lebenslauf. Worin aber liegen die Tücken beim Lebenslauf?

Einige Tipps gibt Torsten Schneider vom Bundesverband der Personalmanager: Bewerber sollten im Lebenslauf nur Praktika und Nebenjobs angeben, die auch Bezug zur Stelle haben. Viele geben einfach alles an, was sie irgendwann einmal gemacht haben. Gebe es keinen Zusammenhang zu der ausgeschriebenen Stelle, sind das überflüssige Informationen. Im schlimmsten Fall ist der Lebenslauf dadurch überfrachtet. Beim Personaler entsteht der Eindruck, dass der Bewerber sich nicht auf das Wesentliche beschränken kann. Verzichtbar sind auch Angaben zum Beruf der Eltern und zum Familienstand.

Ein absolutes Tabu sind Rechtschreibfehler. Leider kommen sie heute immer noch vor. Werden solche Fehler in einem Lebenslauf entdeckt, muss befürchtet werden, dass der Kandidat aus dem Stapel der Bewerber aussortiert wird. Bewerber sollten das Dokument also mehrmals lesen und es zur Sicherheit noch von Familie oder Freunden gegenchecken lassen.

Minuspunkte gibt es auch dafür, wenn Kontaktdaten im Lebenslauf fehlen. Die Adresse sowie E-Mail- und Telefondaten sollten mindestens vorhanden sein. Immer noch geben Bewerber bei Kontaktdaten skurrile E-Mail-Adressen an, zum Beispiel »LittelMissSunshine91@yahoo.de«. Davor ist zu warnen.

Haben Bewerber zeitliche Lücken im Lebenslauf, etwa zwischen zwei verschiedenen Jobs, sollten sie diese unbedingt erklären. Wenn diese Angaben fehlen, gehen Personaler davon aus, dass das bewusst verheimlicht wurde. Es ist also ratsam, lückenlose Angaben zu machen.

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.