US-Außenminister droht Pakistan

  • Lesedauer: 1 Min.

Washington. Pakistan droht nach den Worten von US-Außenminister Rex Tillerson aufgrund seiner ambivalenten Haltung gegenüber den Taliban seinen Status als privilegierter Verbündeter der USA zu verlieren. Sollte Islamabad seine Position zu den zahlreichen terroristischen Organisationen auf pakistanischem Boden nicht ändern, habe Washington mehrere »Druckmittel« an der Hand, sagte Tillerson am Dienstag vor der Presse in Washington. Kürzung der Hilfen, Strafmaßnahmen oder Aberkennung des Privilegiertenstatus - all das sei »auf dem Tisch«.

Pakistan wies den Vorwurf der Unterstützung von Terrororganisationen zurück. Statt solche Fehlinformationen weiterzuverbreiten, sollten die USA mit Pakistan zusammenarbeiten, um »den Terrorismus auszulöschen«, erklärte das Außenministerium in Islamabad am Mittwoch. AFP/nd

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.