Weniger Asylsuchende aus Maghreb-Staaten

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Düsseldorf. Die Zahl der Asylsuchende aus den Maghreb-Staaten ist in den vergangenen Monaten gesunken, zugleich bekommen aber mehr Nordafrikaner einen Schutz in Deutschland. Von Januar bis August dieses Jahres stellten 1662 Marokkaner einen Antrag auf Asyl, wie die aus Daten des Flüchtlingsbundesamts (BAMF) hervorgeht, die der »Rheinischen Post« vorliegen. Im gesamten vergangenen Jahr waren es 4156 Antragsteller. Die Schutzquote für Asylsuchende aus Marokko stieg von 3,6 Prozent im vergangenen Jahr auf 6,25 Prozent in den ersten acht Monaten dieses Jahres. Ähnlich entwickelten sich die Zahlen für Asylsuchende aus Algerien und Tunesien: Von Januar bis August dieses Jahres stellten 1529 Algerier einen Antrag auf Asyl, 2016 waren es insgesamt 3761. Einen positiven Asylbescheid erhalten den Zahlen zufolge aktuell 3,6 Prozent der algerischen Asylsuchende. Bei den Tunesiern liegt die Anerkennungsquote derzeit bei 2,6 Prozent. Von Januar bis August 2017 stellten 326 Tunesier einen Asylantrag, vergangenes Jahr waren es 974 Anträge. epd/nd

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