Bündnis warnt Jamaika vor Aufrüstung und Zwei-Prozent-Ziel
Berlin. Eine neue gesellschaftliche Initiative hat die künftige Bundesregierung vor einer militärischen Aufrüstung gewarnt. »Militär löst keine Probleme. Schluss damit. Eine andere Politik muss her«, heißt es in einem Aufruf der Initiative »Abrüsten statt aufrüsten« vom Montag. Zu den 90 Unterzeichnern gehören demnach Gewerkschaftschefs, Umweltaktivisten, Politiker und Prominente. Die Unterzeichner rufen zu einer bundesweiten Unterschriftenaktion auf. Die Unterzeichner stellten sich gegen das sogenannte Zwei-Prozent-Ziel der Nato, wonach eine Steigerung der Rüstungsausgaben auf zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes anvisiert werden soll. »Zwei Prozent, das sind mindestens weitere 30 Milliarden Euro, die im zivilen Bereich fehlen, so bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichem Nahverkehr, Kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung, ökologischem Umbau, Klimagerechtigkeit und internationaler Hilfe zur Selbsthilfe.« Stattdessen müssten die Mittel für Konfliktprävention gesteigert werden. epd/nd
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.