VW prüft Entschädigung für Diktatur-Opfer

  • Lesedauer: 1 Min.

São Paulo. Volkswagen prüft Entschädigungen für Opfer der Militärdiktatur in Brasilien. Das Tochterunternehmen VW do Brasil sei derzeit in konstruktiven Gesprächen mit Opfern und mit dem brasilianischen Generalstaatsanwalt, teilte der Konzern am Freitag mit. Dabei gehe es auch um einen finanziellen Vergleich. VW wird vorgeworfen, schwarze Listen erstellt, Repressionen gedeckt und Informationen über Aktivitäten von Mitarbeitern übermittelt zu haben. Beschäftigte sollen mit Hilfe des VW-Werksschutzes am Arbeitsplatz verhaftet und später gefoltert worden sein. dpa/nd

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.

- Anzeige -
- Anzeige -