Jerusalem: Zwei Tote bei Messerattacke

  • Lesedauer: 1 Min.

Jerusalem. In der Jerusalemer Altstadt hat ein Palästinenser einen israelischen Sicherheitsbeamten mit einem Messer angegriffen und tödlich verletzt. Der Beamte sei schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht worden und dort seinen Verletzungen erlegen, teilten die israelischen Behörden am Sonntag mit. Der Angreifer sei noch am Tatort von der Polizei durch Schüsse getötet worden, erklärte ein Behördensprecher. Erst am Freitag hatte ein Palästinenser mit seinem Auto eine Gruppe von israelischen Soldaten im Westjordanland gerammt und dabei zwei Soldaten getötet und zwei weitere verletzt. Die radikalislamische Palästinenserbewegung Hamas hatte am Freitag zu einem »Tag des Zorns« aufgerufen. Anlass war die 100 Tage zuvor verkündete Entscheidung von US-Präsident Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen. AFP/nd

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.