Saarbrücker Zeitungsgruppe plant größeren Stellenabbau

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Saarbrücken. Die Saarbrücker Zeitungsgruppe hat eine Umstrukturierung angekündigt, bei der langfristig bis zu 100 Stellen wegfallen könnten. Die Standorte in Saarbrücken, Trier und Zweibrücken sollen zusammengelegt werden, erklärte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Joachim Meinhold, am Donnerstagabend in Saarbrücken. Hintergrund sei die starke Kostenzunahme bei der Zustellung und Einbrüche bei Werbekunden. Zum Unternehmen gehören »Saarbrücker Zeitung«, »Pfälzischer Merkur«, »Trierischer Volksfreund« und »Lausitzer Rundschau«. In den nächsten Jahren könnten bis 100 Stellen in den Verlagen und Redaktionen von »Saarbrücker Zeitung«, »Trierischer Volksfreund« und »Pfälzischer Merkur« in Zweibrücken betroffen sein, so die Geschäftsführung. Die Zeitungsgruppe beschäftigt 950 Mitarbeiter. epd/nd

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