EU-Parlamentarier kritisieren Slowakei
Bratislava. Fast sieben Monate nach der Ermordung eines Investigativjournalisten in der Slowakei hat sich eine EU-Delegation besorgt über den Zustand des slowakischen Rechtsstaats gezeigt. Fünf EU-Parlamentarier hatten sich am Montag und Dienstag über den Stand der Mordermittlungen sowie über mögliche Fortschritte der Slowaken im Kampf gegen Korruption und den Schutz von Journalisten informiert. Delegationsleiterin Sophia in 't Veld (Niederlande) von der liberalen Fraktion ALDE kritisierte am Dienstagabend vor Journalisten in Bratislava u. a., dass Amtsträger, die wegen Korruptionsverdachts oder anderer Verfehlungen von einer Funktion zurücktreten mussten, kurz danach eine andere Führungsposition erhielten. Namentlich nannte sie den infolge von Massenprotesten als Innenminister zurückgetretenen Robert Kalinak. dpa/nd
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.