Hering im Westen der Ostsee ohne Öko-Siegel
Rostock. Hering aus der westlichen Ostsee hat das MSC-Siegel verloren. Betroffen sind Fischer aus Deutschland, Dänemark und Schweden. Der Heringsbestand muss wieder gesunden, erst dann kann das Siegel erneut anerkannt werden. Damit dürfen die Fischer
ihre Fänge nicht mehr als Öko-Fisch verkaufen. Der MSC-Umweltstandard verbietet die Befischung von Beständen, die keine nachhaltige Größe haben und in ihrer Regeneration beeinträchtigt sind. Nach dem Verlust des Siegels droht den Fischern zudem eine drastische Fangquoten-Absenkung, da der Internationale Rat für Meeresforschung (ICES) den Mindestwert für die notwendige Biomasse an erwachsenen Heringen in der westlichen Ostsee heraufgesetzt hatte. Die EU-Kommission empfiehlt für 2019 eine Reduzierung der Fangquote um 63 Prozent. Der ICES hatte sogar einen Fangstopp gefordert. dpa/nd
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.