Unten links

  • Lesedauer: 1 Min.

Kennen Sie An-ni-ge-lei-te Ke-lan-pu-Ka-lun-bao-er? Nein? Naja, halb so schlimm, denn die neue CDU-Vorsitzende ist ja erst seit ein paar Tagen im Amt. Die halbe Welt bricht sich die Zunge bei ihrem Namen, und die zitierte Schreibweise ist die Lautform der Silben, aus denen sich im Chinesischen der Name Annegret Kramp-Karrenbauer zusammensetzt. Vielleicht sollte man doch mal chinesische Nachrichten hören. Auf jeden Fall signalisiert der Zungenbrecher, dass nach der Ära Merkel (leicht auszusprechen, konziliant im Umgang) ein anderer Wind weht. Deutschland könnte auf diesem Weg weitere Zeichen setzen. Katrin Göring-Eckardt ist schon mal ein guter Beitrag. Jetzt müsste die SPD noch Thorsten Schäfer-Gümbel als Nahles-Nachfolger einsetzen. Und lässt sich nicht Sabine Leutheusser-Schnarrenberger reaktivieren? Schade, dass der Bundespräsident nicht emanzipiert geheiratet hat. Dann hieße er Frank-Walter Steinmeier-Büdenbender. Wie toll muss das auf Chinesisch klingen. wh

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.