Mehrheit für digitalen Arbeitsstil gerüstet
Unternehmen und digitale Chancen
Die Mehrheit der deutschen Arbeitnehmer (78 Prozent) fühlt sich für die digitale Arbeitsweise gerüstet, die die neue Normalität mit Corona erfordert. Das geht aus dem aktuellen Randstad Arbeitsbarometer hervor (Covid-19-Edition/Juni 2020). »Vor den diesjährigen Ereignissen fiel das Urteil zur Frage, ob Deutschland den digitalen Wandel schafft, oft negativ aus«, bestätigt Dr. Christoph Kahlenberg, Leiter der Randstad Akademie. »Doch die Krise zeigt uns, dass die Digitalisierung machbar ist und viele Chancen bietet.«
Arbeitgeber in Deutschland haben proaktiv auf die neuen Arbeitsumstände durch Corona reagiert - vor allem wenn es Digitalisierungsmaßnahmen betrifft, wie aus dem Randstad Arbeitsbarometer hervorgeht. 64 Prozent der Unternehmen haben demnach in technische Entwicklungen und digitale Lösungen investiert, um Arbeitnehmern zu helfen, sich in der neuen Arbeitswelt einzufinden. »Die Befragung zeigt, dass viele Unternehmen realisiert haben, wie nützlich digitale Lösungen im Berufsalltag sind - und wie wichtig, um handlungsfähig zu bleiben«, sagt Dr. Kahlenberg.
Investitionen in die Zukunft
Neben den passenden Tools ist eine erfolgreiche Digitalisierungsstrategie auch vom richtigen Know-how abhängig. »Immer mehr Unternehmen erkennen, dass der Schlüssel zum digitalen Erfolg auch in der Förderung und Weiterentwicklung von Mitarbeitern liegt«, beschreibt Dr. Christoph Kahlenberg die Situation.
»So zeigt das Randstad Arbeitsbarometer, dass 59 Prozent der Arbeitgeber in technische und digitale Schulungen investiert haben, um Arbeitnehmern zu helfen, sich in der neuen Arbeitswelt langfristig zurecht zu finden.« dpa/nd
Für die Studie werden Arbeitnehmer in Europa, Asien-Pazifik und Nord- und Südamerika befragt. Das aktuelle Randstad Arbeitsbarometer erschien außerhalb des regelmäßigen Turnus und beschäftigt sich ausschließlich mit den gesamtwirtschaftlichen und weltweiten Auswirkungen der Corona-Pandemie.
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.