Klimafreundlich in eigenen Wänden

smarte Thermostate

  • Lesedauer: 2 Min.

Eine repräsentative YouGov-Umfrage zeigt, dass nur 8 Prozent der Deutschen an ihren Heizkörpern smarte Thermostate nutzen. Weitere 16 Prozent planen immerhin die Anschaffung der cleveren Regler, die man auch in der Mietwohnung selbst anbringen kann.

Aber mehr als drei Viertel der Deutschen lassen die Heizvorteile links liegen: Sie interessieren sich aktuell nicht für die Technologie, die sowohl die Heizkosten als auch den CO2-Ausstoß reduzieren kann. Dabei sind nur 3 Prozent der Nutzer unzufrieden und würden smarte Thermostate nicht weiter nutzen.

Fragt man Nutzer und Interessenten nach den Motiven für die erfolgte oder geplante Anschaffung von smarten Thermostaten, so erhält die Möglichkeit der Einsparung von Heizkosten mit 85 Prozent deutlich die höchste Zustimmung.

Ebenfalls attraktiv ist für mehr als drei Viertel der Komfort bei der Steuerung, der sich durch smarte Thermostate erreichen lässt. Auch die Chance einer besseren Übersicht und Kontrolle erhält mit 70 Prozent einen hohen Zustimmungswert. Erst danach folgt als Motivation die CO2-Reduktion durch den Einsatz smarter Thermostate. Nur die Hälfte der befragten Nutzer und Interessenten stimmte zu, dass die Vervollständigung ihres Smart Home-Systems für sie ein wichtiger Entscheidungsfaktor war oder ist.

Das Fazit der Umfrage: Smarte Thermostate sind in deutschen Wohnungen noch nicht wirklich angekommen. Auch der Aspekt des Klimaschutzes beim Heizen in den eigenen vier Wänden ist den Deutschen offenbar weniger wichtig als der Blick in den Geldbeutel.

Privatpersonen haben beim klimafreundlichen Heizen also Nachholbedarf. heizung.de/nd

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