Parteien in Irak berieten

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Bagdad (AFP/ND). Ungeachtet des noch ausstehenden Wahlergebnisses haben die Parteien in Irak am Wochenende erste Gespräche über eine mögliche Regierungsbildung aufgenommen. Ministerpräsident Nuri al Maliki, der eine weitere Amtszeit anstrebt, lag Teilergebnissen zufolge in Bagdad deutlich in Führung und baute seinen Vorsprung damit aus. Die politischen Rivalen berieten jedoch auch über eine Koalition ohne Maliki.

Selbst wenn Malikis Bündnis die Wahl gewinnt, wird er die absolute Mehrheit voraussichtlich verpassen und muss Koalitionsverhandlungen aufnehmen. Doch auch dann könnten die anderen Parteien ihn nach Angaben des irakischen Politikwissenschaftlers Hamid Fadhel bei einer Regierungsbildung ausschließen. So gebe es zwischen der Nationalallianz und der kurdischen Allianz sowie möglicherweise auch dem ehemaligen Regierungschef Ijad Allawi den Wunsch nach einem Bündnis.

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