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Die Region um Hof leert sich

Planungsverband will Solidarzuschlag

  • Lesedauer: 1 Min.

Hof/Saale (dpa/ND). Um den Einwohnerrückgang und die Überalterung der Einwohner zu stoppen, hat der Regionale Planungsverband in Hof (Bayern) am Donnerstag einen Elf-Punkte-Katalog vorgestellt. Kernforderung ist ein Pilotprogramm zur Bewältigung der Folgen des demografischen Wandels. Zudem müssten das Fördergefälle zu den neuen Bundesländern abgebaut und der Solidaritätszuschlag allen strukturschwachen Regionen Deutschlands zugutekommen, erläuterte der Hofer Oberbürgermeister Harald Fichtner (CSU). Der Osten Oberfrankens leidet wie keine andere Region im Freistaat unter der negativen Bevölkerungsentwicklung.

Mit dem Bevölkerungsrückgang sinken auch die Steuereinnahmen der Städte und Gemeinden. Vielen Kommunen fehle das Geld für dringend notwendige Investitionen in die Infrastruktur. Zur Verbesserung der Finanzsituation fordern Fichtner und seine Kollegen von Bund und Land Entlastungen bei den Zahlungen für soziale Leistungen. Die Haushaltslage sei teilweise so dramatisch, dass die Kommunen staatliche Förderprogramme nicht nutzen könnten, weil sie den geforderten Eigenanteil nicht mehr aufbringen könnten. Dem müsse mit Sonderprogrammen entgegengewirkt werden.

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