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Zukunftsrat verteidigt sich

Chef weist Kritik an Vorschlägen für Bayern zurück

  • Lesedauer: 1 Min.

München (dpa/ND). Für ihre Studie über die wirtschaftlichen Perspektiven des Freistaates haben die Mitglieder des bayerischen Zukunftsrates heftige Kritik einstecken müssen. Nun hat der Vorsitzende des Expertengremiums der Staatsregierung das Papier gegen die Angriffe verteidigt.

»Der Freistaat kann noch deutlich besser werden«, sagte der Unternehmensberater Herbert Henzler der »Süddeutschen Zeitung«. »Dazu ist es auch erforderlich, sich unbequemen Diskussionen zu stellen.« In dem Gutachten hatte der von Regierungschef Horst Seehofer (CSU) im vergangenen Sommer ins Leben gerufene Zukunftsrat gefordert, sich bei der Landesentwicklung künftig auf die Ballungsräume zu konzentrieren. Dies hatte parteiübergreifend Empörung ausgelöst, verschiedene Politiker forderten die Auflösung des Rates.

Henzler steht weiter hinter dem umstrittenen Konzept: »Die Dinge einfach so laufen zu lassen wie in der Vergangenheit, kann nicht das Ziel der Staatsregierung sein. Unser Vorschlag lautet: Die Politik definiert Leistungszentren, die weit in den ländlichen Raum ausstrahlen«, betonte er.

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