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München (dpa/ND). Siemens ist endgültig aus dem gemeinsamen Atomgeschäft mit dem französischen Staatskonzern Areva ausgestiegen. Areva habe dem Münchner Elektrokonzern bereits Mitte März den von einem Gutachter festgelegten Kaufpreis von 1,62 Milliarden Euro für den 34-Prozent-Anteil überwiesen, sagte ein Siemens-Sprecher am Sonntag in München. Davon unbenommen geht ein Schiedsgerichtsverfahren zwischen Areva und Siemens weiter. Dort wird entschieden, ob der Preis für das Aktienpaket noch um bis zu 40 Prozent nach oben oder unten korrigiert werden muss. In Finnland hatte Siemens noch mit Areva an der größten AKW-Baustelle der Welt gebaut.

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