Neuer Zeitplan für EU-Hilfe
Brüssel (dpa/ND). Für die Rettung Griechenlands vor der drohenden Staatspleite gibt es laut EU-Kommission einen neuen Zeitplan. EU-Währungskommissar Olli Rehn zeigte sich am Donnerstag zuversichtlich, dass die Euro-Finanzminister bei ihrem nächsten Treffen am Sonntag und Montag in Luxemburg die Auszahlung der von Athen dringend benötigten Juli-Kredittranche von zwölf Milliarden Euro beschließen werden. Erst am 11. Juli solle von den Ressortchefs über zusätzliche Griechenland-Hilfen über das bereits laufende Programm hinaus entschieden werden, sagte der Sprecher Rehns in Brüssel. »Das ist ein Ansatz mit zwei Etappen.«
Ein Überprüfungsbericht von EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds hatte gefordert, dass ein neues Hilfsprogramm auf den Weg gebracht werden müsse, bevor die Kredittranche im Juli ausgezahlt wird. Darauf hatte laut Diplomaten besonders der IWF gedrungen. Offensichtlich rückte der Fonds von dieser harten Linie ab. Der Sprecher Rehns sagte in Brüssel, es gebe in dieser Frage »eine enge Abstimmung mit dem IWF«.
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