Einigung im Offshore-Streit
Berlin (dpa/nd). Im regierungsinternen Streit um das Abwälzen der Kosten beim Windenergieausbau im Meer auf die Stromverbraucher zeichnet sich eine Einigung ab. Dies erfuhr die dpa gestern aus Regierungskreisen. Demnach soll es bei einem Stromleitungsausfall und daraus resultierenden Schadenersatzzahlungen eine stärkere Beteiligung der für den Ausfall Verantwortlichen geben als bisher geplant. Sie soll maximal 100 Millionen Euro pro Jahr betragen, um die Belastungen für die Bürger geringer zu halten. Zudem sollen auch Unternehmen bis zu einem Stromverbrauch von einer Million Kilowattstunden (kWh) die volle Haftungsumlage von 0,25 Cent je kWh zahlen, die auf den Strompreis aufgeschlagen werden soll. Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) hatte zunächst wegen zu hoher Bürgerbelastungen ihr Veto eingelegt.
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