Naturkräfte in Alltag »richtig« nutzen
Energiespartipps
Der unabhängige Ökoenergieversorger hat altes Wissen ausgegraben und zeigt, wie man im Alltag zu 100 Prozent auf erneuerbare Energien setzen kann:
Sonne statt Fleckenentferner
Mit der Sonnenkraft lassen sich ganz einfach Möhren-, Paprika- und andere Gemüse- sowie Grasflecken bekämpfen. Dazu die Kleidung waschen und nass in die Sonne legen. Nach ein paar Stunden ist der Fleck weg. Das funktioniert bei allen organischen Flecken. Sind sie besonders hartnäckig, helfen vor dem Waschen ein paar Spritzer Zitronensaft.
Wind spart Zeit und Kosten
Wer die Wäsche im Wind trocknet, spart Zeit und Kosten. Im Vergleich zum Wäschetrockner ist das Lufttrocknen nicht unbedingt schneller, aber dafür kostengünstiger: Typische Wäschetrockner verbrauchen je Trockengang bis zu vier Kilowattstunden Strom - bei einem Zweipersonenhaus rund 70 Euro pro Jahr. Wichtig: Schattige Plätze sind zum Trocknen besser geeignet als die pralle Sonne. Die macht die Wäsche härter und kann zu Verfärbungen führen.
Die gute alte Regentonne
Wasser ist im Alltag ein wertvolles Gut. Wenn man täglich gießen muss, lohnt es sich, Regenwasser zu sammeln. Aber nicht nur zum Gießen ist es geeignet. Weil es keinen Kalk enthält, besitzt es eine höhere Reinigungskraft als Leitungswasser. Es kann überall dort eingesetzt werden, wo keine Trinkwasserqualität gefordert ist.
Auch Zimmerpflanzen sollen mit Regenwasser angeblich besser gedeihen.
Wasserkühlung
Steigen die Temperaturen, werden immer öfter die Klimaanlagen angestellt. Dabei gibt es günstigere Alternativen: Wer nachts auf Durchzug lüftet und tagsüber die Rollläden oder Jalousien runterlässt und die Fenster schließt, hält seine eigenen vier Wände angenehm kühl. In kleinen Räumen können feuchte Tücher aufgehängt oder Schalen mit Wasser aufgestellt werden, um mit Hilfe der Verdunstungskühlung angenehme Temperaturen zu erreichen.
Ökostrom statt fossile Energien
Ganz ohne elektrischen Stromverbrauch geht es auch mit Großmutters Tipps nur schwer. Aber auch hier kann jeder Haushalt auf 100 Prozent erneuerbare Energie setzen. Orientierung beim Wechsel zu Ökostrom bieten die von Verbraucherverbänden und Stiftung Warentest empfohlenen Gütesiegel ok power Label und Grüner Strom Label.
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